Ras­se­spe­zi­fi­sche Vorgaben

Ekto­pi­scher Ure­ter (EU)

Erforderlich

Es han­delt sich um eine ange­bo­re­ne Ano­ma­lie, bei der ein oder bei­de Harn­lei­ter nicht nor­mal in der Harn­bla­se mün­den. EU-freie und EU-leicht befun­de­te Hun­de dür­fen zur Zucht ein­ge­setzt wer­den. Bei ekto­pi­schen Ure­te­ren ist nach dem momen­ta­nen Kennt­nis­stand von einem Gen­de­fekt aus­zu­ge­hen, der unter §11b des Tier­schutz­ge­set­zes fällt.

Augen­un­ter­su­chung

Erforderlich ab 05.05.2011

Wel­pen sind ab der 6. Woche auf Augen­er­kran­kun­gen zu unter­su­chen. Zucht­tie­re sind jähr­lich zu untersuchen.

MDR -1 Gentest

Erforderlich ab 05.05.2011

Zuläs­si­ge Befun­de sind +/+ (gene­tisch frei) und +/- (Trä­ger). Ein Zucht­tier mit dem Befund +/- (Trä­ger) darf nur mit einem gene­tisch frei­en (+/+) Hund ver­paart werden.

Zucht­aus­schlie­ßen­de Kriterien

  • Gene­tisch beding­te Augen­er­kran­kun­gen: PRA, Kata­rakt, Iris-Colom­bom, CEA, PPM Iris zu Lin­se, Iris zu Cor­nea und Iris und Vor­der­kam­mer (nur wenn bei Unter­su­chung > 6 Mona­te noch­mals dia­gnos­ti­ziert), Reti­na Dysplasie
  • Epi­lep­sie
  • Ernst­haf­ten Allergien
  • Herz­feh­ler
  • Patel­la-Luxa­ti­on
  • Knick­ru­te
  • Hun­de mit Missbildungen
  • Hun­de mit mehr als 2 feh­len­den Zähnen
  • Wesens­schwä­che wie Scheu­heit, Ängst­lich­keit oder Aggressivität

Dege­ne­ra­ti­ve Mye­lo­pa­thie (DM)

Empfohlen ab 01.01.2016

Die cani­ne dege­ne­ra­ti­ve Mye­lo­pa­thie (DM) ist eine schwe­re neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ve Erkran­kung mit spä­tem Beginn unge­fähr ab dem 8. Lebens­jahr. Hun­de die als affec­ted“ oder als car­ri­er“ getes­tet sind soll­ten nur mit einem Hund ange­paart wer­den, der clear“ im Exon 1 und Exon 2 getes­tet wurde.

Her­zultra­schall­un­ter­su­chung auf MVD

Erforderlich ab 05.05.2011

Hier­bei han­delt es sich um eine Undich­tig­keit“ der Herz­klap­pe zwi­schen lin­kem Vor­hof und lin­ker Herzkammer.

Syrin­go­mye­lie (SM) & Arnold Chia­ri Malde­for­ma­ti­on (CM)

Erforderlich ab 05.05.2011

Hun­de mit neu­ro­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten sind von der Zucht auszuschließen

Ektro­pi­um

Empfohlen

Entro­pi­um

Empfohlen

Post­po­la­re Kata­rakt (HC)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung erforderlich.

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (PRA)

Erforderlich

Augen­krank­heit, Erb­krank­heit. Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung erfor­der­lich. Wenn per Gen-Test nach­wie­sen ist, dass bei­de Eltern­tie­re PRA-frei (N/N) sind, muss die­ser Test bei den Nach­kom­men nicht durch­ge­führt wer­den = PRA-frei durch Eltern.

Tota­le Reti­na­dys­pla­sie (RD)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung erforderlich.

Syrin­go­mye­lie (SM) & Arnold Chia­ri Malde­for­ma­ti­on (CM)

Erforderlich ab 05.05.2011

Hun­de mit neu­ro­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten sind von der Zucht auszuschließen

Ektro­pi­um

Empfohlen

Entro­pi­um

Empfohlen

Post­po­la­re Kata­rakt (HC)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung erforderlich.

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (PRA)

Erforderlich

Augen­krank­heit, Erb­krank­heit. Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung erfor­der­lich. Wenn per Gen-Test nach­wie­sen ist, dass bei­de Eltern­tie­re PRA-frei (N/N) sind, muss die­ser Test bei den Nach­kom­men nicht durch­ge­führt wer­den = PRA-frei durch Eltern.

Tota­le Reti­na­dys­pla­sie (RD)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung erforderlich.

Hun­de, die nicht EIC (Exer­ci­se Indu­ced Col­lap­se) getes­tet sind …

Erforderlich ab 01.10.2011

müs­sen mit einem Hund, der EIC "clear (frei)" getes­tet wur­de, ange­paart wer­den. Trä­ger­tie­re und gene­tisch betrof­fe­ne Tie­re müs­sen grund­sätz­lich mit frei­en Zucht­part­nern ver­paart werden.

EIC ist eine neu­ro­mus­ku­lä­re Erkran­kung, die sich (haupt­säch­lich unter Stress) in Form von Krampf­an­fäl­len (ähn­lich der Epi­lep­sie) äußert. Die Anfäl­le wer­den meist hef­ti­ger, je häu­fi­ger ein Hund einen Anfall hat­te. Dazu kom­men erhöh­ter Herz­schlag, Fie­ber. Auf­grund vie­ler Tests (auch Ring­stu­di­en im Aus­land, z. B. Ame­ri­ka, Däne­mark) wur­de fest­ge­stellt, dass sehr vie­le Hun­de "car­ri­er" und sogar "affec­ted" sind. Die dem Defekt zugrun­de­lie­gen­de Muta­ti­on im DNM1-Gen kann mit­tels eines DNA-Test nach­ge­wie­sen wer­den. Durch den Gen­test kann man zu (fast) 100 % eine Erkran­kung der Nach­kom­men ausschließen.

Audio­me­tri­sche Untersuchung

Erforderlich

Hör­test

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (PRA)

Erforderlich

Augen­krank­heit, Erbkrankheit

Kar­dio­lo­gi­scher Unter­su­chungs­be­fund (Farb­dopp­ler - Ultraschall)

Erforderlich

Herz Grad 1 - darf nur mit Herz Grad 0 ver­paart wer­den.
Herz Grad 2 - Zuchtverbot –

Ver­paa­rung wei­ßer Boxer

Bei der Ver­paa­rung von wei­ßen Boxern ist für die Wel­pen eine audio­me­tri­sche Unter­su­chung vor Abga­be der Wel­pen erforderlich.

PRArcd4 (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich ab 01.01.2016

Hun­de die als affec­ted“ oder als car­ri­er“ getes­tet sind dür­fen nur mit einem Hund ange­paart wer­den, der clear“ für die­ses Gen getes­tet wurde.

Kata­rakt

Empfohlen

Grau­er Star (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

PRA

Empfohlen

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Audio­me­trie-Unter­su­chung

Erforderlich ab 01.01.2016

Sowohl ein­sei­tig als auch beid­sei­tig tau­be Hun­de sind von der Zucht ausgeschlossen.

Hüft­dys­pla­sie-Unter­su­chung

Erforderlich ab 01.01.2016

Nega­ti­ver Befund auf Ekto­pi­schen Ureter

Erforderlich

Es han­delt sich um eine ange­bo­re­ne Ano­ma­lie, bei der ein oder bei­de Harn­lei­ter nicht nor­mal in der Harn­bla­se münden.

EU-freie und EU-leicht befun­de­te Hun­de dür­fen zur Zucht ein­ge­setzt werden.

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (PRA) (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich ab 01.04.2014

Nur Hun­de, die mit PRA-prcd: A oder B durch einen Gen­test von z.B. Labo­k­lin getes­tet wur­den, sind zur Zucht zugelassen.

Ver­paa­run­gen nur PRA-prcd: A mit A, oder PRA-prcd: A mit B

Hun­de, die nicht PRA-prcd getes­tet sind müs­sen mit einem Hund, der PRA-prcd: "A, (frei)" über Gen­test getes­tet wur­de, ange­paart werden.

Zusätz­li­che Augenuntersuchungen

Erforderlich

  • Kata­rakt
  • Glau­kom

(HC) post­po­la­re Katarakt

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

(PRA) Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung. Wenn per Gen-Test nach­wie­sen ist, dass bei­de Eltern­tie­re PRA-frei (N/N) sind, muss die­ser Test bei den Nach­kom­men nicht durch­ge­führt wer­den = PRA-frei durch Eltern.

(RD) tota­le Retinadysplasie

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

Entro­pi­um

Empfohlen

Ektro­pi­um

Empfohlen

Patel­la Luxa­ti­on (PL)

Empfohlen

Goni­o­dys­pla­sie (total dys­plas­ti­scher Kam­mer­win­kel) oder pri­mä­res Glaukom

Empfohlen

Rönt­gen auf Keil­wir­bel (ab 12 Monate)

Erforderlich

  • Grad 1 kei­ne Keilwirbel
  • Grad 2 1 - 3 Keilwirbel
  • Grad 3 46 Keil­wir­bel Zucht­ein­schrän­kung nur mit Grad 1
  • Grad 4 aus­ge­präg­te Keil­wir­bel am Über­gang Brust- / Len­den­wir­bel­säu­len­be­reich -Zucht­ver­bot-
  • Grad 5 6 und mehr Keil­wir­bel -Zucht­ver­bot-

Unter­su­chung auf Patel­la Luxa­ti­on (ab 12 Monate)

Erforderlich

Entro­pi­um

Erforderlich

Ektro­pi­um

Erforderlich

Ultra­schall­un­ter­su­chung des Herzens

Erforderlich

Syrin­go­mye­lie (SM) & Arnold Chia­ri Malde­for­ma­ti­on (CM)

Erforderlich ab 05.05.2011

Hun­de mit neu­ro­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten sind von der Zucht auszuschließen

Entro­pi­um

Erforderlich ab 15.06.2011

Ektro­pi­um

Erforderlich ab 15.06.2011

(HC) post­po­la­re Katarakt

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

(PRA) Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung. Wenn per Gen-Test nach­wie­sen ist, dass bei­de Eltern­tie­re PRA-frei (N/N) sind, muss die­ser Test bei den Nach­kom­men nicht durch­ge­führt wer­den = PRA-frei durch Eltern.

(RD) tota­le Retinadysplasie

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

Entro­pi­um

Empfohlen

Ektro­pi­um

Empfohlen

Hun­de, die nicht PRA-prcd getes­tet sind …

ab 01.10.2011

müs­sen mit einem Hund, der PRA-prcd "clear (frei)" getes­tet wur­de, ange­paart werden.

Die opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung auf PRA ist auch bei einem Hund, der PRA-prcd "clear" getes­tet wur­de, erfor­der­lich, da es sich um eine ande­re Form der PRA handelt.

Begrün­dung :

Die Zucht­ord­nung soll dazu bei­tra­gen, den Ras­se­stan­dard zu erhal­ten oder zu ver­bes­sern, die Nach­zucht zu schüt­zen. Bei einer PRA Erkran­kung wird der Hund irrepa­ra­bel blind. Meist tritt die Erkran­kung auch schon sehr früh (im Alter von 4 Jah­ren) auf. 

PRA wird auto­so­mal-rezes­siv ver­erbt. Das bedeu­tet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betrof­fe­nes Gen von Vater und Mut­ter erhal­ten hat. Es müs­sen also sowohl Vater- als auch Mut­ter­tier das mutier­te Gen tra­gen. Durch den Gen­test kann man zu (fast) 100 % eine Erkran­kung der Nach­kom­men ausschließen. 

Icht­h­y­o­se

ab 01.01.2018

Hun­de die als affec­ted“ oder als car­ri­er“ getes­tet sind kön­nen nur mit einem Hund ange­paart wer­den, der mit clear“ für die­ses Gen getes­tet wurde.

Hun­de die nicht auf Icht­h­y­o­se getes­tet wur­den (Alt­be­stand) soll­ten mit einem Hund der Icht­h­y­o­se - frei ist ange­paart werden.

PRArcd4 (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich ab 01.01.2016

Hun­de die als affec­ted“ oder als car­ri­er“ getes­tet sind dür­fen nur mit einem Hund ange­paart wer­den, der clear“ für die­ses Gen getes­tet wurde.

Kata­rakt

Empfohlen

Grau­er Star (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

PRA

Empfohlen

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

(OCD) Befund der Schulter

Erforderlich

(PRA) Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich

PRArcd4 (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich ab 01.01.2016

Hun­de die als affec­ted“ oder als car­ri­er“ getes­tet sind dür­fen nur mit einem Hund ange­paart wer­den, der clear“ für die­ses Gen getes­tet wurde.

Kata­rakt

Empfohlen

Grau­er Star (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

PRA

Empfohlen

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

von Willebrandt“-Test

Erforderlich ab 01.01.2016

Betrof­fe­ne Hun­de sind von der Zucht auszuschließen.

PRArcd4 (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich ab 01.01.2016

Hun­de die als affec­ted“ oder als car­ri­er“ getes­tet sind dür­fen nur mit einem Hund ange­paart wer­den, der clear“ für die­ses Gen getes­tet wurde.

Kata­rakt

Empfohlen

Grau­er Star (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

PRA

Empfohlen

Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

CLAD

Erforderlich

Cani­ne Leu­ko­zyp­ten Adhä­si­ons­de­fi­zi­enz (Immun­erkran­kung, Erbkrankheit)

(HC) post­po­la­re Katarakt

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

(PRA) Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung. Wenn per Gen-Test nach­wie­sen ist, dass bei­de Eltern­tie­re PRA-frei (N/N) sind, muss die­ser Test bei den Nach­kom­men nicht durch­ge­führt wer­den = PRA-frei durch Eltern.

(RD) tota­le Retinadysplasie

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

Entro­pi­um

Empfohlen

Ektro­pi­um

Empfohlen

Myo­pa­thie (CNM)

Erforderlich

Myo­pa­thie (CNM) des Labra­dor Retrie­vers ist eine auto­so­mal rezes­siv erb­li­che Erkran­kung, die bei betrof­fe­nen Hun­den schwe­re gesund­heit­li­che Stö­run­gen hervorrufen.

Zucht­tie­re müs­sen auf die­ses Gen unter­sucht wer­den. CNM-Trä­ger kön­nen mit CNM-frei­en Hun­den ver­paart wer­den. Auch soll­te auf genui­ne epi­lep­ti­for­me Krank­hei­ten geach­tet werden.

Hun­de, die nicht PRA-prcd getes­tet sind …

ab 01.10.2011

müs­sen mit einem Hund, der PRA-prcd "clear (frei)" getes­tet wur­de, ange­paart werden.

Die opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung auf PRA ist auch bei einem Hund, der PRA-prcd "clear" getes­tet wur­de, erfor­der­lich, da es sich um eine ande­re Form der PRA handelt.

Begrün­dung :

Die Zucht­ord­nung soll dazu bei­tra­gen, den Ras­se­stan­dard zu erhal­ten oder zu ver­bes­sern, die Nach­zucht zu schüt­zen. Bei einer PRA Erkran­kung wird der Hund irrepa­ra­bel blind. Meist tritt die Erkran­kung auch schon sehr früh (im Alter von 4 Jah­ren) auf. 

PRA wird auto­so­mal-rezes­siv ver­erbt. Das bedeu­tet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betrof­fe­nes Gen von Vater und Mut­ter erhal­ten hat. Es müs­sen also sowohl Vater- als auch Mut­ter­tier das mutier­te Gen tra­gen. Durch den Gen­test kann man zu (fast) 100 % eine Erkran­kung der Nach­kom­men ausschließen.

Hun­de, die nicht EIC (Exer­ci­se Indu­ced Col­lap­se) getes­tet sind …

ab 01.10.2011

müs­sen mit einem Hund, der EIC "clear (frei)" getes­tet wur­de, ange­paart werden.

Trä­ger­tie­re und gene­tisch betrof­fe­ne Tie­re müs­sen grund­sätz­lich mit frei­en Zucht­part­nern ver­paart werden.

Begrün­dung :

EIC ist eine neu­ro­mus­ku­lä­re Erkran­kung, die sich (haupt­säch­lich unter Stress) in Form von Krampf­an­fäl­len (ähn­lich der Epi­lep­sie) äußert. Die Anfäl­le wer­den meist hef­ti­ger, je häu­fi­ger ein Hund einen Anfall hat­te. Dazu kom­men erhöh­ter Herz­schlag, Fieber.

Auf­grund vie­ler Tests (auch Ring­stu­di­en im Aus­land, z. B. Ame­ri­ka, Däne­mark) wur­de fest­ge­stellt, dass sehr vie­le Hun­de "Car­ri­er" und sogar "Affec­ted" sind.

Die dem Defekt zugrun­de­lie­gen­de Muta­ti­on im DNM1-Gen kann mit­tels eines DNA-Test nach­ge­wie­sen wer­den. Durch den Gen­test kann man zu (fast) 100 % eine Erkran­kung der Nach­kom­men ausschließen.

Syrin­go­mye­lie (SM) & Arnold Chia­ri Malde­for­ma­ti­on (CM)

Erforderlich ab 05.05.2011

Hun­de mit neu­ro­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten sind von der Zucht auszuschließen

PLL – Pri­mä­re Lin­sen Luxation

Erforderlich ab 01.06.2014

Minia­tur Bull­ter­ri­er müs­sen vor der Zucht­zu­las­sung einen Gen-Test zur Bestim­mung des Muta­ti­ons-Sta­tus des PLL-ver­ur­sa­chen­den Allels vorweisen.

PLL-freie (N/N) Hun­de dür­fen mit PLL-frei­en und mit PLL-Trä­ger Hun­den ver­paart werden.

PLL-Trä­ger (N/PLL) Hun­de dür­fen nur mit PLL-frei­en Hun­den ver­paart werden.

PLL-At-Risk (PLL/PLL) Hun­de sind von der Zucht ausgeschlossen.

Bereits zucht­taug­li­che Hun­de ohne Gen-Test dür­fen nur mit PLL-frei­en Hun­den ver­paart werden.

(HC) post­po­la­re Katarakt

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

(PRA) Pro­gres­si­ve Reti­na Atro­phie (Augen­krank­heit, Erbkrankheit)

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung. Wenn per Gen-Test nach­wie­sen ist, dass bei­de Eltern­tie­re PRA-frei (N/N) sind, muss die­ser Test bei den Nach­kom­men nicht durch­ge­führt wer­den = PRA-frei durch Eltern.

(RD) tota­le Retinadysplasie

Erforderlich

Opthal­mo­sko­pi­sche Untersuchung.

Entro­pi­um

Empfohlen

Ektro­pi­um

Empfohlen

Hun­de, die nicht PRA-prcd getes­tet sind …

ab 01.10.2011

müs­sen mit einem Hund, der PRA-prcd "clear (frei)" getes­tet wur­de, ange­paart werden.

Die opthal­mo­sko­pi­sche Unter­su­chung auf PRA ist auch bei einem Hund, der PRA-prcd "clear" getes­tet wur­de, erfor­der­lich, da es sich um eine ande­re Form der PRA handelt.

Begrün­dung :

Die Zucht­ord­nung soll dazu bei­tra­gen, den Ras­se­stan­dard zu erhal­ten oder zu ver­bes­sern, die Nach­zucht zu schüt­zen. Bei einer PRA Erkran­kung wird der Hund irrepa­ra­bel blind. Meist tritt die Erkran­kung auch schon sehr früh (im Alter von 4 Jah­ren) auf. 

PRA wird auto­so­mal-rezes­siv ver­erbt. Das bedeu­tet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betrof­fe­nes Gen von Vater und Mut­ter erhal­ten hat. Es müs­sen also sowohl Vater- als auch Mut­ter­tier das mutier­te Gen tra­gen. Durch den Gen­test kann man zu (fast) 100 % eine Erkran­kung der Nach­kom­men ausschließen.

Ver­paa­rung

ab 01.01.2013

Die Ver­paa­rung mit Jack Rus­sell Ter­ri­er ist nur noch auf rich­ter­li­che schrift­li­che Emp­feh­lung statt­haft. Ansons­ten gilt hier grundsätzlich:

  • Par­son Rus­sell Ter­ri­er X Par­son Rus­sell Terrier
  • Jack Rus­sell Ter­ri­er X Jack Rus­sell Terrier

Hämo­phi­lie (Labor Laboklin)

Erforderlich

Der­mo­id Sinus

Rho­de­si­an Rid­ge­back, die an Der­mo­id Sinus erkrankt sind, wer­den im DRC e. V. aus der Zucht aus­ge­schlos­sen, bzw. nicht zur Zucht zugelassen.

Syrin­go­mye­lie (SM) & Arnold Chia­ri Malde­for­ma­ti­on (CM)

ab 05.05.2011

Hun­de mit neu­ro­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten sind von der Zucht auszuschließen

Syrin­go­mye­lie (SM) & Arnold Chia­ri Malde­for­ma­ti­on (CM)

Erforderlich ab 05.05.2011

Hun­de mit neu­ro­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten sind von der Zucht auszuschließen